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Padel in St. Wendel

Der Trendsport für alle – einfach lernen, sofort spielen

Entdecke den Trendsport, der Tennis und Squash vereint! Padel ist schnell zu lernen, macht sofort Spaß und ist perfekt für jedes Alter.

Egal ob Anfänger oder erfahrener Spieler – bei uns findest du moderne Plätze, eine tolle Community und jede Menge Spielspaß.

Hier kannst du Padel spielen

Tennisclub BW St. Wendel

Wiesenstraße
66606 St. Wendel

Telefon:    +49 6851 / 7670
E-Mail:    info@tennis-st-wendel.de

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Unsere Padel-Plätze sind fertig

Eröffnung am 30.05.2026

Spielregeln

Feld und Ausrüstung

Das Spielfeld ist 20 X 10 Meter groß und durch Glaswände sowie Metallgitter begrenzt. 

Gespielt wird mit speziellen Padelschlägern, die eine feste Schlagfläche mit Löchern besitzen. 

Der Ball ähnelt einem Tennisball, hat jedoch weniger Innendruck, damit er in dem umzäunten Käfig etwas langsamer springt.

Der Aufschlagprozess

Jeder Punkt beginnt mit einem Unterhand-Aufschlag hinter der Grundlinie. 

Der Ball muss zunächst einmal auf dem Boden aufgetippt und dann unterhalb der Hüfte diagonal in das gegnerische Feld gespielt werden. 

Berührt der Ball nach dem Aufkommen im Zielfeld den Zaun, gilt dies als Fehler; die Glaswand ist hingegen erlaubt.

Einsatz der Glaswände

Ein Ball darf nach dem Kontakt mit dem Boden gegen die Glaswände prallen und von dort aus weitergespielt werden. 

Man kann sogar die eigenen Glaswände als Hilfsmittel nutzen, um den Ball über das Netz zu befördern. 

Wichtig ist nur, dass der Ball auf der Seite des Gegners immer zuerst den Boden berührt, bevor er die Wand touchiert.

Zählweise und Punkte

Die Punkte werden wie beim Tennis gezählt: 15, 30, 40 und Spiel. 

Ein Team macht einen Punkt, wenn der Ball beim Gegner zweimal aufkommt oder wenn der Gegner den Ball direkt ins Aus oder gegen das Netz schlägt. 

Meistens gewinnt das Team, das zuerst zwei Sätze für sich entscheidet, wobei ein Satz in der Regel bis sechs Spiele geht.

Padel - FAQ

Heute füllt Padel-Tennis riesige Hallen und zieht Millionen von Spielern weltweit an. Doch der Ursprung dieser Trendsportart liegt nicht etwa in einem hippen Sportlabor der Gegenwart, sondern im Mexiko der späten 1960er-Jahre – und verdankt seine Existenz reinem Platzmangel.

Die Geburtsstunde aus purem Platzmangel (1969)
Die Wiege des Padel-Tennis steht in Acapulco, Mexiko. Im Jahr 1969 wollte der wohlhabende mexikanische Geschäftsmann Enrique Corcuera auf seinem privaten Grundstück einen Tennisplatz bauen. Das Problem: Sein Garten war zu klein und von Mauern umgeben.

Anstatt das Projekt aufzugeben, passte Corcuera die Regeln an die Gegebenheiten an. Er entwarf einen Platz, der nur etwa halb so groß war wie ein normaler Tennisplatz (20 x 10 Meter). Um zu verhindern, dass die Bälle ständig im Gebüsch des Nachbarn landeten, bezog er die bereits vorhandenen Betonmauern einfach in das Spiel ein. Er erfand kleinere Holzschläger (Palas) und nannte das Ganze „Paddle Corcuera“.

Der Sprung nach Europa: Marbella als Katalysator (1974)
Der Sport hätte ein exklusives Hobby der mexikanischen Elite bleiben können, wäre da nicht Corcueras spanischer Freund Prinz Alfonso von Hohenlohe gewesen. Als dieser 1974 zu Besuch war, verliebte er sich sofort in das dynamische Spiel.

Hohenlohe brachte die Idee mit nach Spanien. Er modifizierte die Court-Eigenschaften leicht und baute die ersten zwei offiziellen Padel-Plätze im legendären Marbella Club Hotel. Da das Hotel der Treffpunkt des internationalen Jetsets war, verbreitete sich der Sport wie ein Lauffeuer unter Prominenten, Wirtschaftsgrößen und Sportlern. Von Marbella aus gelangte Padel auch nach Argentinien, wo es in den 1980er- und 1990er-Jahren einen beispiellosen Massenboom erlebte.

Professionalisierung und die Erfindung der Glaswände
Lange Zeit wurde Padel auf Plätzen mit Betonwänden gespielt. Das machte das Spiel zwar spannend, für Zuschauer und Fernsehkameras war es jedoch schwer zu verfolgen.

1991 wurde in Madrid die International Padel Federation (FIP) gegründet, um die Regeln weltweit zu vereinheitlichen.

Der große technologische Wendepunkt kam mit der Einführung von Wänden aus gehärtetem Glas (Sicherheitsglas) und Gitterelementen. Dadurch wurde der Sport nicht nur für Zuschauer in den Hallen visuell attraktiv, sondern auch fernsehtauglich.

Der globale Boom im 21. Jahrhundert
Nachdem Padel jahrzehntelang vor allem in Spanien und Argentinien ein Volkssport war (in Spanien ist es gemessen an den aktiven Spielern längst die Nummer 2 hinter Fußball), setzte ab den 2010er-Jahren die weltweite Explosion ein.

Große Investoren, die Gründung professioneller Turnierserien (wie der World Padel Tour und später Premier Padel) sowie prominente Botschafter aus der Fußball- und Tenniswelt (darunter Zlatan Ibrahimović, Jürgen Klopp, Andy Murray und David Beckham) katapultierten den Sport ins Rampenlicht. Während der Corona-Pandemie boomte Padel zusätzlich, da es im Doppel und mit Abstand im Freien gespielt werden konnte.

Padel-Tennis heute
Heute ist Padel-Tennis keine Randsportart mehr, sondern eine globale Industrie. Moderne Courts bestehen aus Panoramaglas und LED-Beleuchtung. Skandinavien, die Benelux-Staaten, Italien und der Nahe Osten erleben epische Wachstumsraten, und auch im deutschsprachigen Raum schießen die Padel-Hallen wie Pilze aus dem Boden.

Aus einem improvisierten Hinterhof-Spiel in Mexiko ist innerhalb von gut 50 Jahren die am schnellsten wachsende Sportart des Planeten geworden – und der Blick ist fest auf eine zukünftige Aufnahme in das olympische Programm gerichtet.

Wer in den letzten Monaten an Tennisanlagen oder Sportcentern vorbeigelaufen ist, hat es sicher gehört: dieses charakteristische, hohle „Plock“, gefolgt von begeisterten Rufen. Padel-Tennis ist die am schnellsten wachsende Sportart der Welt. Doch was macht diesen Mix aus Tennis und Squash eigentlich so unwiderstehlich?

1. Schneller Erfolg statt Frust (Easy to Learn)
Wer schon einmal versucht hat, Tennis zu lernen, weiß: Bis man flüssige Ballwechsel hinbekommt, vergehen Wochen voller Frust. Beim Padel ist das anders. Die Schläger (Padel) haben keine Saiten, sondern sind solide, perforierte Kunststoffplatten, und das Spielfeld ist kleiner. Das bedeutet: Schon nach zehn Minuten verstehen absolute Anfänger das Prinzip und spielen packende Ballwechsel. Die Lernkurve ist steil, der Spaßfaktor von Minute eins an riesig.

2. Der absolute Social-Sport
Padel wird immer zu viert (im Doppel) gespielt. Da der Court deutlich kleiner ist als ein Tennisplatz, steht man sich viel näher. Man kann sich zwischen den Punkten abklatschen, scherzen und taktieren. Es ist der perfekte Sport, um sich mit Freunden auszupowern oder neue Leute kennenzulernen. Nach dem Match gehört das gemeinsame Kaltgetränk fast schon traditionell dazu.

3. Wände, die das Spiel retten
Das Spielfeld ist von Glas- und Gitterwänden umgeben – und die dürfen (wie beim Squash) mitgespielt werden. Das verändert die Dynamik komplett:

Weniger Kraft, mehr Taktik: Harte Schläge sind oft gar nicht die beste Option, weil der Ball von der Wand zurückprallt.

Lange Ballwechsel: Ein Ball, der eigentlich schon unerreichbar schien, bleibt durch die Wand im Spiel. Das sorgt für spektakuläre Rettungsaktionen und lange Rallies.

4. Gelenkschonender als andere Racketsportarten
Im Vergleich zu Tennis oder Squash ist Padel deutlich sanfter zum Körper.

Der Untergrund: Die Courts bestehen meist aus speziellem Kunstrasen mit feinem Sand, der Schritte und Sprünge hervorragend dämpft.

Weniger Sprint-Distanzen: Da man sich den kleineren Platz zu zweit teilt, muss man selten extreme, gelenkbelastende Vollmintsprints hinlegen. Das macht den Sport perfekt für Menschen, die Knie- oder Rückenprobleme haben, aber trotzdem intensiv Cardio trainieren wollen.

5. Das "Demokratische" Spiel: Extrem generationsübergreifend
Padel eliminiert die typischen Barrieren des Sports. Weil Taktik, Ballgefühl und das Spiel über die Wand wichtiger sind als pure Muskelkraft oder die Service-Geschwindigkeit, können hier völlig unterschiedliche Menschen miteinander spielen. Es ist keine Seltenheit, dass Enkel, Eltern und Großeltern gemeinsam auf dem Platz stehen und ein absolut ausgeglichenes, umkämpftes Match austragen.

6. Perfektes "HIIT"-Workout (Kalorienverbrenner)
Auch wenn es leichter zu lernen ist, ist es kein Alibi-Sport. Padel ist im Grunde ein exzellentes High-Intensity-Intervall-Training (HIIT). Durch die langen Ballwechsel bleibt der Puls konstant in der Fettverbrennungszone. Man stoppt, dreht sich, sprintet kurz an, reagiert – und verbrennt in einer Stunde Padel locker zwischen 600 und 800 Kalorien, oft ohne es überhaupt zu merken, weil der Spaß im Vordergrund steht.

7. Förderung der mentalen Fitness und Reflexe
Padel ist wie dreidimensionales Schach unter Zeitdruck. Dadurch, dass der Ball von den Wänden in völlig neuen Winkeln zurückkommen kann, schult der Sport das räumliche Denken und die Reaktionsschnelligkeit extrem. Man muss mental hyperfokussiert bleiben, was Padel zu einem genialen Ventil macht, um den Kopf nach der Arbeit komplett freizubekommen.

Fazit: Padel-Tennis ist demokratisch, dynamisch und macht süchtig. Es verbindet die Eleganz von Tennis mit der Schnelligkeit von Squash und der Geselligkeit eines Spieleabends. Wer es noch nicht ausprobiert hat, sollte sich schleunigst drei Freunde schnappen und einen Court buchen!

Die Wand als Freund („Rebound“)

Anstatt vor dem Ball wegzulaufen, wenn er tief in die Ecke fliegt, lässt du ihn einfach an dir vorbeiziehen. Warte, bis er die Glaswand berührt und wieder in das Feld zurückspringt. Dadurch wird der Ball langsamer und du hast deutlich mehr Zeit, einen kontrollierten Schlag auszuführen, anstatt ihn hektisch in Bodennähe zu treffen.

Der „Contrapared“ (Gegen die eigene Wand)

Wenn du so stark unter Druck stehst, dass du den Ball nicht mehr direkt über das Netz schlagen kannst, darfst du den Ball mit voller Kraft gegen deine eigene hintere Glaswand schlagen. Der Ball prallt nach oben und vorne über das Netz. Das ist oft die letzte Rettung (ein sogenannter Nothilfe-Lob), um die Gegner am Netz zu überraschen.

Den Winkel verkürzen

Wenn der Ball des Gegners in die Ecke fliegt und zuerst die Seitenwand und dann die Rückwand berührt (oder umgekehrt), verändert sich die Flugbahn drastisch. Hier musst du dich diagonal mit dem Ball bewegen. Profis antizipieren die Drehung des Balls frühzeitig, um nicht vom „Zick-Zack“-Effekt in der Ecke überrascht zu werden.

 Positionierung zur Wand

Ein häufiger Anfängerfehler ist es, zu nah an der Rückwand zu stehen. Halte etwa eine Armlänge Abstand. So hast du genug Platz, um den Schläger zwischen dich und das Glas zu bringen, falls der Ball nur sehr kurz vom Glas abspringt. Dein Ziel sollte es sein, den Ball immer vor deinem Körper zu treffen, auch nach dem Abpraller.

Goldene Regel: Behandle die Wand nicht wie ein Hindernis, sondern wie einen zusätzlichen Mitspieler. Je entspannter du auf den Abpraller wartest, desto präziser wird dein Konterschlag.

Für Padel trägt man am besten leichte und bewegliche Sportkleidung, ähnlich wie beim Tennis. Wichtig ist vor allem, dass man sich schnell bewegen kann und nicht zu stark ins Schwitzen gerät.

Oberteil:
Atmungsaktive T-Shirts oder Sporttops aus Funktionsmaterial sind ideal, weil sie Schweiß gut ableiten.
Hose oder Rock:
Sportshorts, Trainingshosen oder spezielle Tennis- beziehungsweise Padelröcke eignen sich gut. Die Kleidung sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten. 

Schuhe:
Besonders wichtig sind geeignete Padel- oder Tennisschuhe mit gutem Grip und stabiler Sohle. Da man viele schnelle Richtungswechsel macht, helfen sie dabei, Ausrutschen und Verletzungen zu vermeiden. 

Zusätzliche Ausrüstung:
Viele Spieler nutzen Schweißbänder, Caps oder Sonnenbrillen bei Outdoor-Anlagen. Im Winter empfiehlt sich außerdem eine leichte Trainingsjacke.

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